Ist es nicht schwierig, Mühe und Belastung zu messen?

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Zunächst einmal ist es jedem Betrieb selbst überlassen, wie er die Unterschiede in der Mühe und Belastung zwischen den Betrieben messen will. Betrachten wir der Reihe nach einige der verschiedenen Möglichkeiten, wie ein Betrieb dies tun könnte. Ein Betrieb könnte eine oder eine Kombination der folgenden Möglichkeiten wählen:

Dauer: Ein Betrieb könnte sich dafür entscheiden, einfach den gleichen Stundenlohn zu haben. Die Messung von Unterschieden in der Anzahl der Arbeitsstunden einer Person ist einfach und unproblematisch.

Unangenehme oder gefährliche Aufgaben: Es ist auch nicht schwer, zu bewerten, wie unangenehm oder gefährlich eine Aufgabe ist. Die Arbeiter könnten alle Aufgaben auflisten, die an ihrem Betrieb anfallen, und sie entsprechend einstufen. Das könnte man zum Beispiel ganz grob machen, indem man die Aufgaben einfach in drei Kategorien einteilt: Angenehm, mäßig und unangenehm.

Intensität: An einigen Arbeitsplätzen können Unterschiede in der Arbeitsintensität der Leute berücksichtigt werden. Selbst wenn dies grob geschieht, z. B. durch die Einteilung in drei Kategorien (gering, mäßig und hoch), ist dies schwieriger zu messen als die beiden oben genannten Faktoren, und man kann sich vorstellen, dass viele Betriebe diesen Faktor völlig ignorieren. Für diejenigen, die dies dennoch in Betracht ziehen, ein Beispiel aus der Praxis: Morning Star ist eine selbstverwaltete Tomatenverarbeitungsfabrik in Kalifornien mit über 400 Arbeitern, die einen Ausschuss für die kollegiale Evaluierung der Entlohnung haben, bei dem die Mitarbeiter Bewertungen ihrer Anstrengungen abgeben und diese als Grundlage für ihre jährlichen Gehaltsüberprüfungen verwenden.

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